Blog

Der Wandel: Vom traditionellen Blasorchester zum symphonischen Blasorchester

Unterschied zwischen traditionellen und symphonischen Blasorchestern

Traditionelle Blasorchester bestehen hauptsächlich aus Holz- und Blechblasinstrumenten und sind oft in Marschformationen organisiert. Diese Ensembles, die ihre Wurzeln in Militärkapellen und städtischen Musikgruppen haben, konzentrieren sich auf Märsche, feierliche Musik und Transkriptionen populärer Werke. Ihr Repertoire ist meist stark rhythmisch geprägt und oft darauf ausgelegt, im Freien und bei Zeremonien gespielt zu werden.

Symphonische Blasorchester hingegen erweitern diese traditionelle Besetzung um Schlaginstrumente, Kontrabässe, Harfen und gelegentlich sogar Klaviere und Streicher. Diese erweiterte Instrumentation ermöglicht eine größere Bandbreite an Klangfarben und Dynamik. Symphonische Blasorchester spielen ein breiteres Repertoire, das von Originalkompositionen bis hin zu komplexen Arrangements klassischer und zeitgenössischer Musik reicht. Sie sind in der Lage, die Feinheiten und Nuancen symphonischer Werke darzustellen und haben sich dadurch als ernstzunehmende Konzertensembles etabliert.

Einflüsse der symphonischen Musik auf Blasorchester

Der Übergang vom traditionellen zum symphonischen Blasorchester wurde stark von der symphonischen Musik beeinflusst. Im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert begannen Komponisten, die Möglichkeiten von Blasinstrumenten neu zu entdecken und diese in symphonischen Kontexten zu nutzen. Die Werke von Komponisten wie Gustav Holst und Percy Grainger, die speziell für Blasorchester schrieben, spielten eine wichtige Rolle bei dieser Entwicklung.

Holsts „First Suite in E-flat for Military Band“ (1909) und „Second Suite in F for Military Band“ (1911) gelten als Meilensteine in der Literatur für Blasorchester. Diese Werke zeigen eine komplexe Struktur und musikalische Tiefe, die zuvor hauptsächlich symphonischen Orchestern vorbehalten war. Grainger trug ebenfalls wesentlich zur Weiterentwicklung des Repertoires bei, indem er traditionelle Melodien in kunstvolle Arrangements für Blasorchester umwandelte und somit neue Klangmöglichkeiten erschloss.

Rolle der Dirigenten und Komponisten im Übergang

Dirigenten und Komponisten spielten eine entscheidende Rolle im Übergang vom traditionellen zum symphonischen Blasorchester. Visionäre Dirigenten erkannten das Potenzial dieser Ensembles und förderten die Aufführung anspruchsvoller Werke. Sie arbeiteten eng mit Komponisten zusammen, um neue Stücke zu entwickeln und das Repertoire zu erweitern.

Ein bedeutender Dirigent in diesem Kontext war Frederick Fennell, der das Eastman Wind Ensemble gründete. Fennell setzte sich leidenschaftlich für die Anerkennung des Blasorchesters als vollwertiges Konzertensemble ein und führte zahlreiche Uraufführungen neuer Werke durch. Sein Engagement trug dazu bei, das Niveau der Blasorchester auf ein symphonisches Niveau zu heben.

Komponisten wie Alfred Reed, Vincent Persichetti und Paul Hindemith schrieben bedeutende Werke für symphonisches Blasorchester und trugen damit zur Etablierung dieses Ensembles als eigenständige musikalische Formation bei. Ihre Kompositionen sind reich an Harmonie, Struktur und Emotionalität und zeigen das breite Spektrum der Ausdrucksmöglichkeiten, das ein symphonisches Blasorchester bieten kann.

Der Wandel vom traditionellen Blasorchester zum symphonischen Blasorchester war somit ein komplexer Prozess, der durch die Zusammenarbeit von visionären Dirigenten und talentierten Komponisten sowie durch die Einflüsse der symphonischen Musik ermöglicht wurde. Diese Entwicklung hat das Blasorchester zu einem vielseitigen und dynamischen Klangkörper gemacht, der heute in der Lage ist, eine beeindruckende Bandbreite an Musikstilen und -genres zu interpretieren.

Von Militärkapellen zu Symphonieorchestern: Die Ursprünge des Blasorchesters

Die Geschichte des Blasorchesters ist eng mit den Militärkapellen und Stadtmusiken vergangener Jahrhunderte verknüpft. In vielen Kulturen spielten Blasinstrumente eine wichtige Rolle bei militärischen und zivilen Zeremonien. Militärkapellen, die sich aus Trommlern, Pfeifern und später auch aus Blechbläsern zusammensetzten, waren wesentliche Bestandteile von Armeen und dienten dazu, Truppen zu motivieren und zu koordinieren. Ihre Musik war kraftvoll, präzise und oft martialisch, passend zu den militärischen Anforderungen.

Stadtmusiken, die in vielen europäischen Städten florierten, hatten eine ähnliche Funktion. Sie begleiteten städtische Zeremonien, Feste und Prozessionen. Diese Ensembles bestanden oft aus einer Mischung von Holz- und Blechblasinstrumenten und wurden von Stadtmusikern gespielt, die eine wichtige gesellschaftliche Rolle innehatten. Diese frühen Blasensembles legten den Grundstein für die Entwicklung des modernen Blasorchesters.

Im 19. Jahrhundert begann sich das Blasorchester von seinen militärischen und zeremoniellen Wurzeln zu lösen und sich als eigenständige musikalische Formation zu etablieren. Die industrielle Revolution und die damit verbundene Verbesserung der Instrumentenbaukunst führten zu einer größeren Vielfalt und Qualität der Blasinstrumente. Instrumentenbauer wie Adolphe Sax, der Erfinder des Saxophons, trugen maßgeblich zu dieser Entwicklung bei.

In dieser Zeit wurden auch die ersten Blasorchesterkonzerte für das bürgerliche Publikum veranstaltet. Diese Konzerte bestanden nicht nur aus militärischen Märschen, sondern auch aus Transkriptionen beliebter Opern- und Symphoniemusik. Dies trug dazu bei, das Repertoire und die musikalischen Möglichkeiten der Blasorchester zu erweitern.

Mehrere Komponisten des 19. Jahrhunderts erkannten das Potenzial des Blasorchesters und begannen, spezifisch für diese Besetzung zu schreiben. Einer der wichtigsten Pioniere war Hector Berlioz, dessen „Grande symphonie funèbre et triomphale“ (1840) eines der frühesten und bedeutendsten Werke für Blasorchester darstellt. Berlioz nutzte die kraftvolle Klangpalette des Blasorchesters, um ein Werk zu schaffen, das sowohl feierlich als auch ergreifend ist.

Ein weiterer bedeutender Komponist dieser Zeit war Franz von Suppé, der neben seinen berühmten Operetten auch Märsche und Ouvertüren für Blasorchester schrieb. Diese Werke wurden schnell populär und trugen dazu bei, die Qualität und das Ansehen von Blasorchesterkompositionen zu steigern.

In den USA spielte John Philip Sousa eine herausragende Rolle bei der Popularisierung des Blasorchesters. Sousa, bekannt als der „Marschkönig“, komponierte eine Vielzahl von Märschen, von denen viele, wie der „Stars and Stripes Forever“, zu festen Bestandteilen des Blasorchesterrepertoires wurden. Sousa gründete auch seine eigene Blasorchesterformation, die weltweit auf Tournee ging und das Blasorchester als Konzertensemble populär machte.

Die Ursprünge des Blasorchesters sind somit tief in der militärischen und zivilen Musiktradition verwurzelt. Im 19. Jahrhundert begannen sich diese Ensembles jedoch zu wandeln und neue musikalische Wege zu beschreiten. Dank der Beiträge visionärer Komponisten und der technologischen Fortschritte im Instrumentenbau entwickelten sich Blasorchester zu vielfältigen und dynamischen Klangkörpern, die den Grundstein für das moderne symphonische Blasorchester legten.

Die faszinierende Welt des symphonischen Blasorchesters

Willkommen in der faszinierenden Welt des symphonischen Blasorchesters! Diese Musikgattung, die sich durch ihre Vielfalt an Klängen und ihre beeindruckende Ausdruckskraft auszeichnet, hat eine reiche Geschichte und eine dynamische Gegenwart. Von Marschkapellen und Militärorchestern des 19. Jahrhunderts bis hin zu den hochentwickelten Klangkörpern der heutigen Zeit hat sich das symphonische Blasorchester stetig weiterentwickelt und dabei einen einzigartigen Platz in der Musikwelt erobert.

Doch was genau ist ein symphonisches Blasorchester? Im Gegensatz zu traditionellen Blasorchestern, die hauptsächlich aus Holz- und Blechblasinstrumenten bestehen und häufig für Marschmusik und feierliche Anlässe eingesetzt werden, umfasst das symphonische Blasorchester auch Schlaginstrumente und oft zusätzliche Instrumente wie Kontrabässe und Harfen. Diese erweiterte Besetzung ermöglicht eine größere Bandbreite an musikalischen Ausdrucksmöglichkeiten und macht das symphonische Blasorchester zu einem vielseitigen und dynamischen Klangkörper.

In dieser Blogserie werden wir tief in die Geschichte und Entwicklung des symphonischen Blasorchesters eintauchen. Wir beginnen mit den Ursprüngen in den Militärkapellen und Stadtmusiken des 19. Jahrhunderts und verfolgen den Übergang hin zu den modernen symphonischen Blasorchestern. Dabei beleuchten wir wichtige Meilensteine, bedeutende Komponisten und wegweisende Werke, die diese Entwicklung geprägt haben.

Wir werden auch die Vielfalt der Instrumentation und des Repertoires erkunden und herausfinden, wie die Kombination verschiedener Instrumente zu den einzigartigen Klangfarben eines symphonischen Blasorchesters beiträgt. In weiteren Artikeln widmen wir uns den großen Komponisten, die für Blasorchester geschrieben haben, und ihren bedeutendsten Werken.

Aktuelle Trends und Entwicklungen in der Welt des symphonischen Blasorchesters kommen ebenso zur Sprache wie die Rolle von Wettbewerben und Festivals. Wir stellen berühmte Orchester vor und werfen einen Blick auf deren besondere Projekte und Aufnahmen.

Abschließend wagen wir einen Ausblick auf die Zukunft des symphonischen Blasorchesters und diskutieren, welche Herausforderungen und Chancen auf diesem Weg liegen. Begleiten Sie uns auf dieser spannenden Reise und entdecken Sie die vielfältigen Facetten des symphonischen Blasorchesters!

Musik als Mittel zur Förderung sozialer Anliegen

Wie Musik Menschen zusammenbringt:

Musik hat eine einzigartige Fähigkeit, Menschen aus verschiedenen Lebensbereichen und Hintergründen zusammenzubringen. Dies geschieht auf mehreren Ebenen:

Gemeinschaftserlebnis: Musikalische Veranstaltungen wie Konzerte, Festivals und Jam-Sessions schaffen Räume, in denen Menschen sich treffen, interagieren und gemeinsam musizieren können. Diese gemeinsamen Erlebnisse fördern ein Gefühl der Zugehörigkeit und Solidarität innerhalb der Gemeinschaft.

Verbindung durch gemeinsame Interessen: Musik ermöglicht es Menschen, sich auf der Grundlage gemeinsamer musikalischer Vorlieben und Interessen zu verbinden. Dies kann dazu beitragen, neue Freundschaften zu knüpfen und soziale Netzwerke aufzubauen.

Überwindung von Grenzen: Musik kann sprachliche, kulturelle und soziale Barrieren überwinden, indem sie Menschen unabhängig von ihrer Herkunft, ihrem Alter oder ihrer sozialen Stellung zusammenführt. Sie bietet eine gemeinsame Plattform, auf der sich Menschen aus verschiedenen Lebensbereichen begegnen und austauschen können.

Die emotionalen und sozialen Auswirkungen von Musik:

Die Wirkung von Musik auf die Emotionen und das soziale Wohlbefinden der Menschen ist gut dokumentiert und vielfältig:

Emotionale Resonanz: Musik hat die Fähigkeit, eine breite Palette von Emotionen zu wecken, darunter Freude, Trauer, Hoffnung, Euphorie und Mitgefühl. Diese emotionale Resonanz kann Menschen dabei helfen, ihre Gefühle auszudrücken und zu verarbeiten.

Stressabbau und Entspannung: Musik kann Stress reduzieren und eine beruhigende Wirkung auf den Geist und den Körper haben. Sie wird oft therapeutisch eingesetzt, um Angstzustände zu lindern, die Stimmung zu verbessern und das allgemeine Wohlbefinden zu fördern.

Förderung sozialer Interaktion: Musik fördert die soziale Interaktion, indem sie Menschen dazu ermutigt, miteinander zu kommunizieren, gemeinsam zu singen, zu tanzen und zu musizieren. Dies stärkt zwischenmenschliche Beziehungen und fördert ein Gefühl der Verbundenheit.

Beispiele erfolgreicher sozialer Projekte durch Musik:

Es gibt zahlreiche Beispiele erfolgreicher sozialer Projekte, die Musik als Mittel zur Förderung sozialer Anliegen einsetzen:

El Sistema in Venezuela: Ein musikalisches Bildungsprogramm, das darauf abzielt, benachteiligten Kindern und Jugendlichen durch das Erlernen von Musikinstrumenten und die Teilnahme an Orchesteraktivitäten eine alternative Lebensperspektive zu bieten.

Music and Memory: Ein Programm, das Menschen mit Demenz oder Alzheimer durch die Verwendung von personalisierten Musik-Playlists dabei unterstützt, Erinnerungen zu aktivieren, Emotionen zu wecken und die Lebensqualität zu verbessern.

Playing For Change: Eine internationale Bewegung, die sich für soziale Veränderungen einsetzt, indem sie Musiker aus verschiedenen Kulturen und Regionen zusammenbringt, um durch gemeinsame musikalische Aufnahmen eine Botschaft der Hoffnung und Einheit zu verbreiten.

Diese Beispiele verdeutlichen die vielfältigen Möglichkeiten, wie Musik als Mittel zur Förderung sozialer Anliegen eingesetzt werden kann, um positive Veränderungen in Gemeinschaften auf der ganzen Welt zu bewirken. Sie zeigen, wie Musik Menschen zusammenbringt, emotionale und soziale Auswirkungen hat und als kraftvolles Werkzeug für soziale Veränderungen fungiert.

Der Countdown läuft…unser Konzert in Manderscheid startet bald!

Jedem, der unserem Blog und unserer Homepage regelmäßig Aufmerksamkeit schenkt ist es vielleicht schon aufgefallen. Der Countdown für VitaProMusica in Manderscheid läuft nicht nur sprichwörtlich, sondern auch buchstäblich und nummerisch hier auf unserer Homepage.

Im Blogbeitrag „Programmentwicklung mal anders“ haben wir mehr Informationen versprochen, das wollen wir natürlich nicht schuldig bleiben.

Am 13.07.2024 beginnt um 17:00 Uhr unser nächstes Konzert im Kurhaus in Manderscheid.

An dieser Stelle schon jetzt ein herzliches Dankeschön an die Stadt Manderscheid, die uns die Räumlichkeit kostenfrei zur Verfügung stellt.

Das Programm wurde gemeinsam zusammengestellt und erzählt damit viele Geschichten. Nur soviel sei an dieser Stelle verraten: Auch das Stück „VitaProMusica“ wird dazugehören bzw. an erster Stelle stehen;)

Benefizkonzerte: Die Bedeutung von Benefizkonzerten

Musik hat die außergewöhnliche Fähigkeit, Menschen auf der ganzen Welt zu verbinden und tiefe Emotionen zu wecken. Doch neben ihrem ästhetischen und unterhaltenden Wert hat Musik auch eine kraftvolle soziale Dimension. Benefizkonzerte sind ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie Musik genutzt werden kann, um wichtige gesellschaftliche Anliegen zu unterstützen und echte Veränderungen herbeizuführen. In diesem Blogartikel werden wir die Bedeutung von Benefizkonzerten genauer beleuchten und ihre verschiedenen Facetten untersuchen.

Die Anfänge von Benefizkonzerten

Benefizkonzerte sind keine moderne Erfindung. Bereits im 18. und 19. Jahrhundert nutzten berühmte Komponisten wie Ludwig van Beethoven und Felix Mendelssohn ihre musikalischen Fähigkeiten, um Gelder für wohltätige Zwecke zu sammeln. Beethoven, etwa, veranstaltete 1808 ein Konzert in Wien, dessen Erlöse notleidenden Musikern zugutekamen. Solche frühen Beispiele zeigen, dass Musik schon immer eine Brücke zwischen Kunst und Mitmenschlichkeit geschlagen hat.

Meilensteine des Engagements

In der jüngeren Geschichte gibt es zahlreiche herausragende Benefizkonzerte, die einen nachhaltigen Einfluss auf die Gesellschaft hatten. Ein bemerkenswertes Beispiel ist „Live Aid“ im Jahr 1985. Organisiert von Bob Geldof und Midge Ure, brachte dieses Konzert weltberühmte Künstler wie Queen, U2 und David Bowie zusammen, um Spenden für die Hungersnot in Äthiopien zu sammeln. Über eine Milliarde Zuschauer verfolgten das Konzert weltweit, und es wurde zu einem Symbol für globale Solidarität.

Ebenso bedeutend war das „Concert for Bangladesh“ im Jahr 1971, initiiert von George Harrison und Ravi Shankar. Mit Auftritten von Musikgrößen wie Bob Dylan und Eric Clapton lenkte das Konzert die Aufmerksamkeit auf die humanitäre Krise in Bangladesch und sammelte beträchtliche Spenden zur Linderung der Not.

Musiker als Botschafter des Guten

Musiker und Künstler spielen eine zentrale Rolle bei Benefizkonzerten. Sie nutzen ihre Prominenz und ihre Fähigkeit, Massen zu begeistern, um auf Missstände aufmerksam zu machen und Unterstützung zu mobilisieren. Ein herausragendes Beispiel ist Bono, der Frontmann von U2, der sich seit Jahrzehnten für zahlreiche wohltätige Zwecke einsetzt. Seine Konzerte dienen nicht nur der Unterhaltung, sondern sind auch Plattformen für die Verbreitung wichtiger Botschaften zu Themen wie Armut, Menschenrechte und Gesundheitskrisen.

Die Wirkung von Benefizkonzerten

Die Bedeutung von Benefizkonzerten geht weit über die reine Geldbeschaffung hinaus. Sie schaffen Bewusstsein für drängende Probleme und können gesellschaftliche Veränderungen anstoßen. Durch die mediale Aufmerksamkeit, die diese Konzerte erhalten, erreichen sie ein breites Publikum und inspirieren viele Menschen, sich ebenfalls zu engagieren.

Das „12-12-12“ Konzert für die Opfer des Hurrikans Sandy ist ein gutes Beispiel dafür. Neben der Sammlung von über 50 Millionen US-Dollar trug das Konzert dazu bei, das Bewusstsein für die Folgen vonNaturkatastrophen und die Notwendigkeit von Hilfsmaßnahmen zu schärfen. Es zeigte, wie Solidarität und Gemeinschaftsgeist in Krisenzeiten gestärkt werden können.

Die transformative Kraft der Musik

Benefizkonzerte verdeutlichen, wie Musik als universelle Sprache genutzt werden kann, um Menschen zusammenzubringen und positive Veränderungen zu bewirken. Lasst uns diese Tradition fortsetzen und die Musik weiterhin als Mittel für eine bessere Welt nutzen.

Benefizkonzerte: Musik verbindet

Musik besitzt die außergewöhnliche Fähigkeit, Menschen zu verbinden und Emotionen zu wecken, die über Sprach- und Kulturgrenzen hinweg reichen. In der Geschichte der Menschheit hat Musik immer eine zentrale Rolle als Mittel der Kommunikation, des Ausdrucks und der Zusammenkunft gespielt. Doch neben ihrem kulturellen und emotionalen Wert hat Musik auch eine bemerkenswerte Kraft, Gutes zu bewirken.

Dieser Beitrag widmet sich einem faszinierenden Aspekt der Musikwelt: dem Benefiz-Charakter in Konzerten. Benefizkonzerte sind weit mehr als nur musikalische Veranstaltungen; sie sind Plattformen, die Musik und soziale Verantwortung vereinen. Sie dienen dazu, finanzielle Mittel für wohltätige Zwecke zu sammeln, Bewusstsein für soziale Anliegen zu schaffen und Gemeinschaften zu stärken.

Im Verlauf dieses Beitrags werden wir uns mit der Bedeutung von Konzerten für wohltätige Zwecke befassen, die Rolle von Musik als Mittel zur Förderung sozialer Anliegen untersuchen und den Einfluss von Technologie und sozialen Medien auf den Benefiz-Charakter von Konzerten diskutieren. Dabei werden wir sowohl die Herausforderungen als auch die Chancen beleuchten, die mit dieser Form des Engagements einhergehen.

Bedeutung von Musik als verbindendes Element

Die Bedeutung von Musik als verbindendes Element ist tiefgreifend und facettenreich. Musik hat die einzigartige Fähigkeit, Menschen unterschiedlicher Kulturen, Sprachen und Hintergründe zusammenzubringen und eine gemeinsame emotionale Erfahrung zu schaffen. Hier sind einige Aspekte, die zeigen, warum Musik so ein kraftvolles Bindeglied zwischen Menschen ist:

  1. Emotionale Resonanz: Musik spricht direkt zu unseren Emotionen. Sie hat die Kraft, Freude, Trauer, Hoffnung, Begeisterung und eine Vielzahl anderer Gefühle zu erzeugen. Wenn Menschen gemeinsam Musik erleben, teilen sie oft ähnliche emotionale Reaktionen, was zu einem starken Gefühl der Verbundenheit führt.
  2. Kulturelle Brücken: Musik ist eine universelle Sprache, die keine Übersetzung benötigt. Sie durchdringt kulturelle Grenzen und ermöglicht es Menschen, sich über ihre kulturellen Unterschiede hinweg zu verstehen und zu verbinden. Ein Musikstück kann eine Brücke zwischen verschiedenen Kulturen schlagen und den Austausch von Ideen und Traditionen fördern.
  3. Gemeinschaftserlebnis: Konzerte und musikalische Veranstaltungen bringen Menschen physisch zusammen, um eine gemeinsame musikalische Erfahrung zu genießen. Das Teilen dieses Erlebnisses mit anderen schafft ein Gefühl der Zugehörigkeit und Solidarität innerhalb der Gemeinschaft.
  4. Selbstausdruck und Identität: Musik ermöglicht es den Menschen, sich auszudrücken und ihre Identität zu definieren. Wenn Menschen Musik machen oder hören, zeigen sie oft Teile ihrer Persönlichkeit, ihrer Gefühle und ihrer Lebenserfahrungen. Dieser Austausch von Selbstausdruck und Identität kann Verbindungen zwischen Menschen vertiefen und Verständnis füreinander fördern.
  5. Soziale Interaktion: Musik fördert die soziale Interaktion, sei es durch gemeinsames Musizieren, Tanzen oder Singen. Diese Interaktionen stärken die zwischenmenschlichen Beziehungen und tragen dazu bei, neue Freundschaften zu knüpfen und bestehende Bindungen zu festigen.

Insgesamt fungiert Musik als ein mächtiges Werkzeug, um Brücken zwischen Menschen zu bauen, Verständnis zu fördern und Gemeinschaften zu stärken. Ihre einzigartige Fähigkeit, Emotionen zu wecken und Menschen zusammenzubringen, macht sie zu einem unverzichtbaren Element im Streben nach Harmonie und Verbundenheit in der Welt.

Programmenwicklung mal anders

Ein neues Konzertprogramm zusammenzustellen ist immer eine sehr spannende Angelegenheit:

  • Für den Musikalischen Leiter, der die Verantwortung dafür trägt
  • Für die Musiker, die gespannt sind, welche Stücke sie nun in der nächsten Probenphase erarbeiten werden
  • Für das Publikum, das darauf hofft, wieder ein schönes Konzert mit einem ansprechenden Programm und guter Musik zu erleben.

Unser neues Programm steht nun seit Februar fest und wird seitdem erarbeitet. Im nächsten Blogbeitrag gibt es erste genauere Informationen zum kommenden Konzert. Soviel sei jetzt schon verraten: Es dauert nicht mehr lange!

Die Auswahl der Stücke hat der Musikalische Leiter mit den Musikern gemeinsam getroffen. Dazu fanden zwei Online-Meetings statt, in denen jeder, der sich beteilligen wollte, Vorschläge machen konnte. Diese wurden notiert, angehört und diskutiert, bis dann endlich das Programm stand. In den nächsten Blogbeiträgen werden wir dazu mehr verraten.

Der Gedanke dahinter war, dass wir die Vielfalt unserer Akteure und ihre Beziehung zur Musik in den Fokus nehmen wollten. Wer bei VitaProMusica musiziert und so hohen persönlichen Einsatz bringt, um durch die Musik Gutes für andere zu tun, verdient besondere Beachtung.

Gespannt auf das neue Programm? Dann aufmerksam dem Blog folgen. Weitere Informationen und Termine werden bald bekannt gegeben.

Es geht wieder los,…

… am 25.02.2024 startet VitaProMusica e.V. ins neue Jahr und in die Vorbereitung des neuen Programms.

Nach dem überaus erfolgreichen Konzert für das Hochstift Hospiz in Worms, das am 04.11.2023 in der Magnuskirche in Worms stattfand, war erst einmal Weihnachts- und Karnevalspause bei VPM. Alle hatten in ihren Stammvereinen zu tun. Dennoch waren wir nicht untätig. In zwei Onlinetreffen haben die Musikerinnen und Musiker gemeinsam über ein neues Programm gesprochen, unser musikalischer Leiter hat daraus ein Programm zusammengestellt, das einiges zu erzählen haben wird. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an den Landesmusikrat Rheinland-Pfalz, der uns bei der Anschaffung neuer Notenliteratur unterstützt hat!

Auch war der Vorstand nicht untätig und hat erste Kontakte für kommende Veranstaltungen geknüpft. Weitere Informationen dazu folgen in Kürze! Am 25.02.24 startet das Orchester nun in die Vorbereitung. Die Vorfreude und Spannung ist groß.

Lust dabei zu sein? Einfach eine Mail an info@vitapromusica.de schreiben und weitere Informationen erhalten!