Der Countdown läuft…unser Konzert in Manderscheid startet bald!

Jedem, der unserem Blog und unserer Homepage regelmäßig Aufmerksamkeit schenkt ist es vielleicht schon aufgefallen. Der Countdown für VitaProMusica in Manderscheid läuft nicht nur sprichwörtlich, sondern auch buchstäblich und nummerisch hier auf unserer Homepage.

Im Blogbeitrag „Programmentwicklung mal anders“ haben wir mehr Informationen versprochen, das wollen wir natürlich nicht schuldig bleiben.

Am 13.07.2024 beginnt um 17:00 Uhr unser nächstes Konzert im Kurhaus in Manderscheid.

An dieser Stelle schon jetzt ein herzliches Dankeschön an die Stadt Manderscheid, die uns die Räumlichkeit kostenfrei zur Verfügung stellt.

Das Programm wurde gemeinsam zusammengestellt und erzählt damit viele Geschichten. Nur soviel sei an dieser Stelle verraten: Auch das Stück „VitaProMusica“ wird dazugehören bzw. an erster Stelle stehen;)

Benefizkonzerte: Die Bedeutung von Benefizkonzerten

Musik hat die außergewöhnliche Fähigkeit, Menschen auf der ganzen Welt zu verbinden und tiefe Emotionen zu wecken. Doch neben ihrem ästhetischen und unterhaltenden Wert hat Musik auch eine kraftvolle soziale Dimension. Benefizkonzerte sind ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie Musik genutzt werden kann, um wichtige gesellschaftliche Anliegen zu unterstützen und echte Veränderungen herbeizuführen. In diesem Blogartikel werden wir die Bedeutung von Benefizkonzerten genauer beleuchten und ihre verschiedenen Facetten untersuchen.

Die Anfänge von Benefizkonzerten

Benefizkonzerte sind keine moderne Erfindung. Bereits im 18. und 19. Jahrhundert nutzten berühmte Komponisten wie Ludwig van Beethoven und Felix Mendelssohn ihre musikalischen Fähigkeiten, um Gelder für wohltätige Zwecke zu sammeln. Beethoven, etwa, veranstaltete 1808 ein Konzert in Wien, dessen Erlöse notleidenden Musikern zugutekamen. Solche frühen Beispiele zeigen, dass Musik schon immer eine Brücke zwischen Kunst und Mitmenschlichkeit geschlagen hat.

Meilensteine des Engagements

In der jüngeren Geschichte gibt es zahlreiche herausragende Benefizkonzerte, die einen nachhaltigen Einfluss auf die Gesellschaft hatten. Ein bemerkenswertes Beispiel ist „Live Aid“ im Jahr 1985. Organisiert von Bob Geldof und Midge Ure, brachte dieses Konzert weltberühmte Künstler wie Queen, U2 und David Bowie zusammen, um Spenden für die Hungersnot in Äthiopien zu sammeln. Über eine Milliarde Zuschauer verfolgten das Konzert weltweit, und es wurde zu einem Symbol für globale Solidarität.

Ebenso bedeutend war das „Concert for Bangladesh“ im Jahr 1971, initiiert von George Harrison und Ravi Shankar. Mit Auftritten von Musikgrößen wie Bob Dylan und Eric Clapton lenkte das Konzert die Aufmerksamkeit auf die humanitäre Krise in Bangladesch und sammelte beträchtliche Spenden zur Linderung der Not.

Musiker als Botschafter des Guten

Musiker und Künstler spielen eine zentrale Rolle bei Benefizkonzerten. Sie nutzen ihre Prominenz und ihre Fähigkeit, Massen zu begeistern, um auf Missstände aufmerksam zu machen und Unterstützung zu mobilisieren. Ein herausragendes Beispiel ist Bono, der Frontmann von U2, der sich seit Jahrzehnten für zahlreiche wohltätige Zwecke einsetzt. Seine Konzerte dienen nicht nur der Unterhaltung, sondern sind auch Plattformen für die Verbreitung wichtiger Botschaften zu Themen wie Armut, Menschenrechte und Gesundheitskrisen.

Die Wirkung von Benefizkonzerten

Die Bedeutung von Benefizkonzerten geht weit über die reine Geldbeschaffung hinaus. Sie schaffen Bewusstsein für drängende Probleme und können gesellschaftliche Veränderungen anstoßen. Durch die mediale Aufmerksamkeit, die diese Konzerte erhalten, erreichen sie ein breites Publikum und inspirieren viele Menschen, sich ebenfalls zu engagieren.

Das „12-12-12“ Konzert für die Opfer des Hurrikans Sandy ist ein gutes Beispiel dafür. Neben der Sammlung von über 50 Millionen US-Dollar trug das Konzert dazu bei, das Bewusstsein für die Folgen vonNaturkatastrophen und die Notwendigkeit von Hilfsmaßnahmen zu schärfen. Es zeigte, wie Solidarität und Gemeinschaftsgeist in Krisenzeiten gestärkt werden können.

Die transformative Kraft der Musik

Benefizkonzerte verdeutlichen, wie Musik als universelle Sprache genutzt werden kann, um Menschen zusammenzubringen und positive Veränderungen zu bewirken. Lasst uns diese Tradition fortsetzen und die Musik weiterhin als Mittel für eine bessere Welt nutzen.

Benefizkonzerte: Musik verbindet

Musik besitzt die außergewöhnliche Fähigkeit, Menschen zu verbinden und Emotionen zu wecken, die über Sprach- und Kulturgrenzen hinweg reichen. In der Geschichte der Menschheit hat Musik immer eine zentrale Rolle als Mittel der Kommunikation, des Ausdrucks und der Zusammenkunft gespielt. Doch neben ihrem kulturellen und emotionalen Wert hat Musik auch eine bemerkenswerte Kraft, Gutes zu bewirken.

Dieser Beitrag widmet sich einem faszinierenden Aspekt der Musikwelt: dem Benefiz-Charakter in Konzerten. Benefizkonzerte sind weit mehr als nur musikalische Veranstaltungen; sie sind Plattformen, die Musik und soziale Verantwortung vereinen. Sie dienen dazu, finanzielle Mittel für wohltätige Zwecke zu sammeln, Bewusstsein für soziale Anliegen zu schaffen und Gemeinschaften zu stärken.

Im Verlauf dieses Beitrags werden wir uns mit der Bedeutung von Konzerten für wohltätige Zwecke befassen, die Rolle von Musik als Mittel zur Förderung sozialer Anliegen untersuchen und den Einfluss von Technologie und sozialen Medien auf den Benefiz-Charakter von Konzerten diskutieren. Dabei werden wir sowohl die Herausforderungen als auch die Chancen beleuchten, die mit dieser Form des Engagements einhergehen.

Bedeutung von Musik als verbindendes Element

Die Bedeutung von Musik als verbindendes Element ist tiefgreifend und facettenreich. Musik hat die einzigartige Fähigkeit, Menschen unterschiedlicher Kulturen, Sprachen und Hintergründe zusammenzubringen und eine gemeinsame emotionale Erfahrung zu schaffen. Hier sind einige Aspekte, die zeigen, warum Musik so ein kraftvolles Bindeglied zwischen Menschen ist:

  1. Emotionale Resonanz: Musik spricht direkt zu unseren Emotionen. Sie hat die Kraft, Freude, Trauer, Hoffnung, Begeisterung und eine Vielzahl anderer Gefühle zu erzeugen. Wenn Menschen gemeinsam Musik erleben, teilen sie oft ähnliche emotionale Reaktionen, was zu einem starken Gefühl der Verbundenheit führt.
  2. Kulturelle Brücken: Musik ist eine universelle Sprache, die keine Übersetzung benötigt. Sie durchdringt kulturelle Grenzen und ermöglicht es Menschen, sich über ihre kulturellen Unterschiede hinweg zu verstehen und zu verbinden. Ein Musikstück kann eine Brücke zwischen verschiedenen Kulturen schlagen und den Austausch von Ideen und Traditionen fördern.
  3. Gemeinschaftserlebnis: Konzerte und musikalische Veranstaltungen bringen Menschen physisch zusammen, um eine gemeinsame musikalische Erfahrung zu genießen. Das Teilen dieses Erlebnisses mit anderen schafft ein Gefühl der Zugehörigkeit und Solidarität innerhalb der Gemeinschaft.
  4. Selbstausdruck und Identität: Musik ermöglicht es den Menschen, sich auszudrücken und ihre Identität zu definieren. Wenn Menschen Musik machen oder hören, zeigen sie oft Teile ihrer Persönlichkeit, ihrer Gefühle und ihrer Lebenserfahrungen. Dieser Austausch von Selbstausdruck und Identität kann Verbindungen zwischen Menschen vertiefen und Verständnis füreinander fördern.
  5. Soziale Interaktion: Musik fördert die soziale Interaktion, sei es durch gemeinsames Musizieren, Tanzen oder Singen. Diese Interaktionen stärken die zwischenmenschlichen Beziehungen und tragen dazu bei, neue Freundschaften zu knüpfen und bestehende Bindungen zu festigen.

Insgesamt fungiert Musik als ein mächtiges Werkzeug, um Brücken zwischen Menschen zu bauen, Verständnis zu fördern und Gemeinschaften zu stärken. Ihre einzigartige Fähigkeit, Emotionen zu wecken und Menschen zusammenzubringen, macht sie zu einem unverzichtbaren Element im Streben nach Harmonie und Verbundenheit in der Welt.

Programmenwicklung mal anders

Ein neues Konzertprogramm zusammenzustellen ist immer eine sehr spannende Angelegenheit:

  • Für den Musikalischen Leiter, der die Verantwortung dafür trägt
  • Für die Musiker, die gespannt sind, welche Stücke sie nun in der nächsten Probenphase erarbeiten werden
  • Für das Publikum, das darauf hofft, wieder ein schönes Konzert mit einem ansprechenden Programm und guter Musik zu erleben.

Unser neues Programm steht nun seit Februar fest und wird seitdem erarbeitet. Im nächsten Blogbeitrag gibt es erste genauere Informationen zum kommenden Konzert. Soviel sei jetzt schon verraten: Es dauert nicht mehr lange!

Die Auswahl der Stücke hat der Musikalische Leiter mit den Musikern gemeinsam getroffen. Dazu fanden zwei Online-Meetings statt, in denen jeder, der sich beteilligen wollte, Vorschläge machen konnte. Diese wurden notiert, angehört und diskutiert, bis dann endlich das Programm stand. In den nächsten Blogbeiträgen werden wir dazu mehr verraten.

Der Gedanke dahinter war, dass wir die Vielfalt unserer Akteure und ihre Beziehung zur Musik in den Fokus nehmen wollten. Wer bei VitaProMusica musiziert und so hohen persönlichen Einsatz bringt, um durch die Musik Gutes für andere zu tun, verdient besondere Beachtung.

Gespannt auf das neue Programm? Dann aufmerksam dem Blog folgen. Weitere Informationen und Termine werden bald bekannt gegeben.

Hochstift Hospiz Worms

200 Gäste und das Orchester VitaProMusica erlebten einen besonderen Konzertnachmittag in der Magnuskirche in Worms. Im Mittelpunkt stand das Hochstift Hospiz, das im November 2022 seinen Betrieb aufgenommen hat. Die hohe Nachfrage nach stationärer und ambulanter Hospizbegleitung zeigt, wie wichtig dieses Angebot für Patienten und deren Angehörigen ist.

Um dies zu unterstreichen und das außerordentlich hohe ehren- und hauptamtliche Engagement zu würdigen, spielten wir im ersten Teil des Konzertes u.a. Werke von Händel, Mozart und Bach. Im zweiten Teil des Programms stand moderne Musik im Vordergrund, die einige Gänsehautmomente bei den Gästen hervorrief. Der Funke zwischen Orchester und Publikum sprang sofort über.

Höhepunkt des zweiten Teils war die Vorstellung des neuen Angebots der Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche durch die Hospizhilfe Worms. Eine ganz wichtige Ergänzung, damit auch Kinder und Jugendliche in der schweren Zeit des Verlusts einer nahestehenden Person einen Raum haben, in dem sie mit ihren Emotionen aufgefangen und begleitet werden. Passend zu diesem Gedanken stand das Lied „Universal Child“ von Annie Lennox auf dem Programm. Die Sängerin greift darin auf, dass gerade Kinder und Jugendliche einen besonderen Schutz und Zuwendung benötigen – „We´re gonna build a special place, a shelter from the storm.“

Wir als Orchester haben ein berührendes Konzert in der Magnuskirche erlebt und freuen uns sehr über all die positiven Rückmeldungen, die wir von den Gästen erhalten haben. Es ist schön, wenn unsere Musik die Menschen erreicht und berührt. Darüber hinaus sind wir stolz, dass wir die Hospizhilfe Worms unterstützen konnten und sind schon gespannt auf die Spendensumme, die das Konzert eingebracht hat.

Wir bedanken uns bei dem Förderverein des Hospizes, insbesondere Frau Dr. Löffler für die bereichernde Zusammenarbeit bei Vorbereitung und Durchführung des Konzertes, bei der Kirchengemeinde der Magnuskirche für das zur Verfügung stellen des schönen Kirchenraumes und natürlich bei allen Sponsoren, Spendern und bei dem tollen Publikum.

„Dem Tag mehr Leben geben“…

… ein Aufsteller mit dieser Aufschrift hat uns bei unserem Besuch im Hochstift Hospiz in Worms begrüßt und macht erst mal nachdenklich.

Zur Vorbereitung auf das anstehende Benefizkonzert am 04.11.23 hat Frau Dr. Löffler – 2. Vorsitzende des Fördervereins Ökumenische Hospizhilfe Worms e.V. – durch das Hospiz geführt und uns interessante Eindrücke verschafft. Das Hospiz ist ein sehr schöner, stilvoll eingerichteter Ort mit einer friedlichen Atmosphäre. Freundliche und sehr positiv gestimmte Mitarbeiterinnen begegnen uns offen und aufgeschlossen, der Besuch in einem momentan leerstehenden Patientenzimmer löst unterschiedliche Emotionen aus. Ein schöner Ort einerseits mit einem großen Balkon, der einen tollen Panoramablick über Worms eröffnet und andererseits ein Ort, an dem wohl viele Menschen ihre letzten Momente im Leben verbrachten.

Das Hospiz hat eine sehr hohe Auslastung, die Warteliste ist lang. Eine solche Einrichtung hat eine große Bedeutung für todkranke Menschen. Sie wünschen es sich, ihre letzten Tage dort zu verbringen. Und dieser Wunsch ist angesichts dessen, was wir hier sehen und erfahren, absolut nachvollziehbar. Die großen Balkone beispielsweise bieten sogar die Möglichkeit, dass die Patienten in ihren Betten dort raus geschoben werden können und sich im Freien aufhalten können. Eine wunderschöne Dachterrasse mit Panoramablick über Worms bietet Mitarbeitern, Ehrenamtlichen, Angehörigen und Patienten einen Rückzugs- und Begegnungsort. Und uns einen Einblick in ein ganz besonderes Zimmer, das Kinderzimmer. Und wir können beobachten wie zwei Kinder ausgelassen spielen, lachen und toben, während sie wohl bei einem Familienmitglied zu Besuch sind. Die positive Atmosphäre war deutlich zu spüren und nimmt die Beklemmung, die das Hospizthema mitunter auslösen kann.

„Kinder werden leider oft vergessen“, konstatiert Frau Dr. Löffler. Stirbt ein nahestehender Mensch, so ist das für alle eine hohe Belastung. Der Förderverein der Ökumenischen Hospizhilfe Worms möchte hier allen helfen, den Patienten und den Angehörigen und hat sein Angebotsspektrum nun um das Angebot der Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche durch geschultes Personal erweitert. Ein Angebot, dass Frau Dr. Löffler sehr am Herzen liegt. Mittlerweile treffen sich regelmäßig trauernde Kinder in dem Kinderzimmer im Hospiz und können dort unter Begleitung ganz individuell mit ihrer Trauer umgehen.

Das hohe Engagement der ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist deutlich zu sehen und zu spüren für uns und es ist für uns etwas ganz Besonderes, dass wir als VitaProMusica e.V. dieses mit unserer Musik beim Benefizkonzert unterstützen und würdigen dürfen und so damit beitragen, den Tagen vieler Menschen mehr Leben zu geben.

VVR Stiftung

“Ihr habt euch in den vergangenen Jahren während
der Corona-Pandemie besondere Ideen innerhalb
eurer Vereinsarbeit einfallen lassen, um der
Pandemielage zu trotzen?”

So lautete der Ausschreibungstext zu „Mein Verein trotz(t) Corona“, eine Ausschreibung der VVR Stiftung, in deren Rahmen sich Vereine um eine finanzielle Unterstützung bewerben konnten.

VitaProMusica kann diese Frage mit einem überzeugten „Ja!“ beantworten und hat eine Bewerbung eingereicht. Schließlich sind wir einer der wenigen Vereine, die während Corona gegründet wurden, obwohl das Vereinsleben der Amateurmusik hart ausgebremst wurde. Darauf sind wir stolz.

Unser Engagement wurde auch von der Jury gewürdigt. Wir haben eine finanzielle Unterstützung von 250,- € durch die VVR Stiftung bekommen und sagen von Herzen Danke! Jede Unterstützung hilft uns, weitere Benefizprojekte durchzuführen.